Ihre Telefonanlage ist in die Jahre gekommen? Oder Sie merken, dass Ihre aktuelle Lösung den Anforderungen moderner Kommunikation nicht mehr gerecht wird? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, über ein Upgrade nachzudenken. Eine moderne Telefonanlage kann weit mehr, als nur Gespräche vermitteln – sie vernetzt Teams, vereinfacht Abläufe und schafft Flexibilität, die in der heutigen Arbeitswelt unverzichtbar ist.
Eine moderne, zuverlässige Telefonanlage ist das Rückgrat der Unternehmenskommunikation. Sie verbindet Kund:innen, Geschäftspartner:innen und Mitarbeiter:innen – und sorgt dafür, dass Informationen schnell und reibungslos fließen.
Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, über eine neue Telefonanlage nachzudenken?
In diesem Blogartikel zeigen wir Ihnen 8 gute Gründe, die für einen Wechsel sprechen. Von mehr Flexibilität über besseres Wachstum bis hin zu kosteneffizienten Lösungen – erfahren Sie, warum es sich lohnt, Ihre Telefonanlage zu modernisieren und so Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.
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8 Gründe für eine neue Telefonanlage
Neugründung oder Umzug eines Unternehmens
Flexibilität beim Unternehmenswachstum
Veraltete Telefonanlage
Verlängerung des Wartungsvertrags
Flexible Telefonie für Homeoffice
Mehr Effizienz für Budget und Team
Anbindung von Unternehmensstandorten
ISDN-Abschaltung
1. Neugründung oder neuer Standort
Ob Neugründung oder Umzug – am neuen Standort darf eine leistungsfähige Telefonanlage nicht fehlen. Sie sollte alle wesentlichen Telefonie-Funktionen für Unternehmen mitbringen, wie zum Beispiel:
Ringrufgruppe
Nachtschaltung
„Text vor Melden“-Ansage
Callcenter-Funktionen
IVR - Interactive Voice Response (Sprachdialogsystem)
Neben den klassischen Telefonie-Features sollte die Lösung auch moderne Unified-Communications-Funktionen unterstützen – für eine nahtlose Zusammenarbeit im Team.
Videokonferenzen
Instant Messaging
Präsenzstatus-Anzeige (Rich Presence)
Natürlich müssen auch mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets in die Telefonielösung integriert werden können – Stichwort One-Number-Konzept. So bleiben Mitarbeiter:innen unter einer einzigen Rufnummer erreichbar, egal ob sie im Büro, im Homeoffice oder unterwegs sind.
Telefonie und Unified Communication sollten dabei so einfach wie möglich funktionieren – ohne teure Hardware, komplizierte Installationen oder aufwendige Schulungen für TK-Administratoren.
Die Lösung dafür liegt auf der Hand: cloudbasierte Telefonanlagen, die Flexibilität, einfache Verwaltung und volle Mobilität verbinden.
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2. Flexibilität beim Unternehmenswachstum
Mit starkem Unternehmenswachstum steigt auch die Verantwortung: Die vorhandene Telefonie-Infrastruktur muss so angepasst werden, dass die Telefonanlage mit dem Unternehmen skalieren kann.
Diese Flexibilität – also User:innen einfach hinzuzufügen oder abzumelden – ist in einem dynamischen Marktumfeld von unschätzbarem Wert. Genau hier spielen Cloud- und VoIP-Lösungen ihre Stärken aus: Oft genügt ein Anruf oder eine kurze E-Mail an den Anbieter, und schon werden neue User-Lizenzen, Leitungen oder Gesprächskanäle bereitgestellt.
Auch bei einer Internationalisierung ist Flexibilität ein entscheidender Faktor. Mit einer Cloud-Telefonanlage lassen sich mehrere Standorte – selbst in unterschiedlichen Ländern – einfach und kosteneffizient miteinander vernetzen. Bei klassischen On-Premises-Systemen wäre dies nur mit erheblichem technischem und finanziellem Aufwand möglich.
Und selbst wenn sich ein Unternehmen verkleinert, bleibt die Lösung passend: Eine moderne Telefonanlage lässt sich ebenso schnell skalieren wie reduzieren – und passt sich so jederzeit an die aktuelle Unternehmenssituation an.
3. Veraltete Telefonanlage
Die Telefonie hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Heute geht es längst nicht mehr nur darum, Gespräche zu führen – moderne Kommunikation umfasst auch Funktionen wie Chat, Video, Collaboration-Tools und Präsenzanzeige.
Klassische On-Premises-Telefonanlagen, die bereits fünf Jahre oder älter sind, können diese Unified-Communications-Funktionen oft gar nicht oder nur über teure Updates und Zusatzmodule bereitstellen.
Bevor Unternehmen also weiter in ihre bestehende Infrastruktur investieren, lohnt sich die Frage:
Warum nicht gleich auf eine cloudbasierte Lösung umsteigen?
Cloud-Telefonanlagen bieten meist ein Rundum-sorglos-Paket – inklusive Wartung, Updates und flexibler Erweiterbarkeit. So kann sich Ihr Unternehmen voll und ganz auf seine Kernkompetenzen konzentrieren – ohne zusätzlichen Aufwand für Betrieb oder Verwaltung der Telefonie.
4. Verlängerung des Wartungsvertrags
On-Premises-Telefonanlagen – also klassische, lokal im Unternehmen installierte Telefonsysteme – verursachen oft hohe laufende Kosten. Damit sie regelmäßig mit aktuellen Releases und Ersatzteilen versorgt werden, sind teure Wartungsverträge notwendig. Ohne diese besteht das Risiko, dass Softwarefehler nicht mehr beim Hersteller gemeldet oder behoben werden können – denn Support wird meist nur für die aktuellste Version angeboten.
In vielen Fällen sind die jährlichen Wartungskosten so hoch, dass sich dafür bereits eine moderne Cloud-Telefonanlage realisieren ließe.
Spätestens wenn der Herstellersupport für ältere Hardware endet, wird es richtig teuer: Komponenten müssen ersetzt oder ganze Systeme ausgetauscht werden.
Eine cloudbasierte Lösung vermeidet all diese Nachteile. Da keine zentrale Hardware mehr vor Ort erforderlich ist – abgesehen von Endgeräten wie Telefonapparaten – entfallen nicht nur Wartungs- und Austauschkosten, sondern auch laufende Betriebskosten für Strom und Stellfläche.
5. Flexible Telefonie für Homeoffice
Das Homeoffice stellt viele Unternehmen vor neue Herausforderungen – besonders in der Kommunikation. Mitarbeitende müssen unabhängig vom Standort erreichbar bleiben, Gespräche weiterleiten, an Meetings teilnehmen und mit Kolleg:innen zusammenarbeiten können – so, als wären sie im Büro.
Die Telefonielösung sollte flexibel einsetzbar sein – etwa über Softclients oder Webclients – und sich intuitiv bedienen lassen. Gleichzeitig muss sie so einfach funktionieren, dass es keine interne TK-Spezialist:innen braucht
Darüber hinaus sollte die Lösung zentrale Unified-Communications-Funktionen wie Videokonferenzen, Präsenzanzeigen (Rich Presence) und Instant Messaging unterstützen. Automatische Prozesse – etwa das Setzen von Rufumleitungen je nach Präsenzstatus oder das automatische Ein- und Ausloggen in Ringrufgruppen – erleichtern den Arbeitsalltag erheblich und sorgen für reibungslose Abläufe im Team.
Dabei sollte es keine Rolle spielen, mit welchem Endgerät Anrufe geführt werden – ob PC-Client, Smartphone-App oder Web-Client. Entscheidend ist: Immer wird die Büronummer mitgesendet, damit Ihr Unternehmen nach außen einheitlich auftritt. Ein weiterer Vorteil moderner Web-Clients: Sie müssen nicht installiert oder manuell aktualisiert werden und sind somit sofort einsatzbereit.
All diese Funktionen bieten cloudbasierte Telefonie-Lösungen – flexibel, skalierbar und kosteneffizient.
Erfüllt Ihre aktuelle Telefonanlage diese Anforderungen nicht, lohnt es sich, über einen Umstieg auf eine moderne Cloud-Telefonanlage nachzudenken.
6. Mehr Effizienz für Budget und Team
Heutzutage sind On-Premises-Telefonanlagen ein echter Luxus. Für den Betrieb einer solchen Lösung muss ein Unternehmen nicht nur geschultes Fachpersonal, sondern auch zusätzliche Ressourcen wie Platz, Klimatisierung, Strom und Ersatzteile bereitstellen.
Das ist in etwa so, als würde ein Unternehmen für seine Dienstwagen eine eigene Tankstelle und Werkstatt betreiben – teuer, aufwendig und wirtschaftlich kaum sinnvoll.
Die bessere Alternative: Cloudbasierte Telefonanlagen. Sie kommen komplett ohne zusätzliche Hardware oder internes TK-Personal aus und lassen sich flexibel an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Telefonie und Unified Communications werden einfach gemietet und stehen jederzeit in aktueller, gewarteter Version zur Verfügung.
Gute Anbieter bieten dabei volle Flexibilität: keine Bindefristen, anpassbare Lizenzen und einfache Skalierbarkeit. So kann die Lösung jederzeit wachsen oder schrumpfen – genau so, wie es das Unternehmen benötigt.
Ein zusätzlicher Pluspunkt: Wenn der Anbieter der Telefonie-Lösung gleichzeitig auch Netzwerkprovider ist, profitieren Unternehmen von einer stabilen, durchgängigen Lösung aus einer Hand – ohne technische Reibungsverluste und mit höchster Ausfallsicherheit.
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7. Anbindung von Unternehmensstandorten
Wenn neue Standorte in die Unternehmenskommunikation eingebunden werden sollen, stellt sich die Frage: Kann die bestehende Telefonielösung diese Anforderungen erfüllen?
Bei einer On-Premises-Anlage bedeutet eine Erweiterung in der Regel zusätzlichen Aufwand: Neue Hardware muss an den jeweiligen Standort geliefert, installiert und konfiguriert werden – ein Prozess, der Zeit und Ressourcen bindet.
Mit einer cloudbasierten Telefonie-Lösung läuft das deutlich einfacher. Ein neuer Standort erfordert meist nur zusätzliche Lizenzen – und gegebenenfalls einige Telefone. Gute Anbieter unterstützen dabei nicht nur bei der Bereitstellung, sondern auch bei der Konzeption und Umsetzung der passenden Lösung.
Ist der Anbieter zugleich Netzbetreiber, profitieren Unternehmen zusätzlich: Rufnummern – ob national oder international – können direkt bereitgestellt werden. Auch Servicerufnummern, wie etwa 0800-Nummern, sind in der Regel problemlos erhältlich.
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8. ISDN-Abschaltung
ISDN gehört bald der Vergangenheit an. In den kommenden Jahren wird die Technologie vollständig abgeschaltet. Zwar gibt es sogenannte Adapterlösungen, mit denen bestehende ISDN-Anlagen vorübergehend über IP betrieben werden können – doch solche Konstruktionen sind oft fehleranfällig und höchstens als Übergangslösung geeignet.
Langfristig führt kein Weg an einer modernen, cloudbasierten Telefonielösung vorbei. Diese Systeme sind nicht nur zukunftssicher, sondern bieten auch zahlreiche Funktionen und Vorteile, die klassische Anlagen technisch gar nicht leisten können.
Schon heute setzen rund 39 % der österreichischen Unternehmen auf VoIP- oder Cloud-Telefonie – Tendenz steigend.
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Roland KahlhoferSolutions Consultant
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